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Ein Wildride mit Jessica

Jessicas Geschichte beginnt mit einem vertrauten Moment. Allein unterwegs mit einem Kind, ein langer Tag, und die Erkenntnis, dass das Tragen auf dem Arm nur eine gewisse Zeit funktioniert. In Paris folgte eine spontane Entscheidung, die sich später auf schöne Weise geschlossen hat. Heute bewegt sich ihr Alltag zwischen Mutterschaft, kreativer Arbeit und viel Zeit draußen. In ihren Antworten teilt Jessica die Gewohnheiten, Beobachtungen und praktischen Entscheidungen, die ihren Familienalltag prägen.


Name / Alter / Alter der Kinder

Ich heiße Jessica, bin 36 Jahre alt und Mama von zwei Kindern. Mein Sohn ist dreieinhalb Jahre alt, meine Tochter ist acht.

 

Was war dein Wildride?

Ich habe Wildride auf eine wirklich lustige Art entdeckt. Zwei Jahre vor unserer ersten Zusammenarbeit war ich allein mit meinem Sohn in Paris unterwegs und habe ihn den ganzen Tag auf dem Arm getragen. Irgendwann dachte ich nur noch: Ich brauche jetzt sofort eine Trage. Ich sah eine Anzeige von Wildride, war sofort begeistert von dem Konzept und wusste, dass ich unbedingt eine haben wollte.

Ich suchte nach einem Geschäft in Paris, das Wildride führt, fand eines und kaufte meine Trage direkt vor Ort. Zwei Jahre später von euch eine Nachricht für eine Zusammenarbeit zu bekommen, fühlte sich wie ein wunderschöner Kreis an, der sich schließt.

Mother carrying her child in a Wildride carrier during a quiet walk through a field

Das Letzte, was dein Kind gesagt hat und dich zum Lachen gebracht hat

Mein Sohn sagte kürzlich ganz ernst: „Mama, der Mond folgt uns, weil er unser Auto mag.“

 

Erzähl uns etwas über deine Hobbys, Zeit mit den Kindern oder einen typischen Alltagsmoment

Ich liebe ruhige Momente mit meinen Kindern. Gemeinsam kochen, malen oder einfach draußen spazieren gehen. Wir verbringen viel Zeit in der Natur, beobachten, berühren das Gras, hören dem Wind zu. Diese stillen Momente inspirieren mich sehr, sowohl in meiner Arbeit als auch als Mutter.

 

Lieblingsort für ein kleines Abenteuer mit deinem Kind

Überall in der Natur. Ein Feld, ein ruhiger Strand oder ein Waldweg. Kinder brauchen nicht viel, um ihre eigene Welt zu erschaffen.

 

Lieblingssong für einen Spaziergang oder eine Fahrt

Immer Musik aus den 1930er-Jahren. Ich liebe diese Zeit. Jazz, Swing, alte Filmmelodien. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich im falschen Jahrzehnt geboren wurde.

 

Mother walking through tall grass with her child carried in a Wildride toddler carrier

Was hat dich am meisten am Elternsein überrascht?

Wie intensiv und überwältigend Liebe sein kann. Tiefer als alles, was ich mir je hätte vorstellen können.

 

Eine Sache, die du seit dem Elternsein immer dabeihast

Mein kleines Morphee. Ich habe immer eine kleine interaktive Geschichtenbox dabei. Mein Sohn liebt sie sehr. Da er autistisch ist, hilft sie ihm in bestimmten Momenten oder Krisen enorm und gibt ihm sofort Sicherheit. Das ist wirklich die eine Sache, die ich nie zu Hause lasse. Nie.

Und Snacks. Sehr viele Snacks.

 

Was ist in deiner Tasche?

Meine Sonnenbrille, mein Handy, meine Kreditkarte, Handcreme und immer mehr Dinge für die Kinder als für mich selbst. Und immer ein Lippenbalsam. Ich bin süchtig danach und brauche meine Lippen rund um die Uhr gepflegt. Außerdem habe ich immer ein Parfum dabei. Ich wechsle sie, aber eines verlässt meine Tasche nie: Yves Saint Laurent Intense.

 

Bester Lifehack für Kinder

Immer ein kleines Überraschungsspielzeug in der Tasche haben. Etwas Kleines für Notfälle. Es funktioniert jedes Mal.

 

Elternlügen, um Dinge erledigt zu bekommen

„Wenn du mir jetzt hilfst, machen wir später etwas Schönes.“ Und manchmal vergessen wir das Schöne dann einfach. Und natürlich: „Lass uns ein Spiel daraus machen.“ Auch wenn es definitiv kein Spiel ist.

 

Gewinner fürs Mittagessen. Bester Tipp für unterwegs

Der beste Tipp? Gib ihnen etwas zu essen, bevor sie richtig hungrig werden.

 

Trick, damit dein Kind einschläft

Ein ruhiges Ritual. Leise Musik, gedimmtes Licht und eine lange Umarmung.

 

Wenn du einen freien Tag nur für dich hättest, wie würdest du ihn verbringen?

Ich würde einen ganzen Tag in Stille verbringen, irgendwo in der Natur. Lesen, nachdenken, atmen. Oft nutze ich ruhige Momente im Auto zum Nachdenken. Das ist die einzige Zeit, in der sich mein kreativer Kopf wirklich entfalten kann.

 

Ein Rat für frischgebackene Eltern

Werdet langsamer. Ihr müsst nicht alles perfekt machen, seid einfach präsent.

Werdet langsamer. Ihr müsst nicht alles perfekt machen, seid einfach präsent.


Alltägliche Details werden hier ganz selbstverständlich geteilt, ohne sie zu erklären oder zu bewerten. Sie geben Sicherheit ohne Anleitung und lassen Raum, sich in dem wiederzufinden, was vertraut wirkt.


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